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HINTERLAND GIN – Hinterland Destille

DIE NATUR ERLEBEN.

Hergensweiler / August 2015

 

 

Die Natur erleben.  Gino wagt sich heute ins „Hinterland“ – irgendwo zwischen Lindau und Wangen im Allgäu. Hergensweiler, die wohl schmälste Gemeinde des bayrischen Schwabenlandes. Seine Reise führt ihn weg vom Großstadtlärm durch unberührte Natur hin zu einem idyllisch gelegenem Hof, dem Milzhof. Hier abseits der Hektik kann Gino mal wieder so richtig durchatmen, sich einfach Zeit nehmen.

Ob sich dieses angenehme Gefühl wohl auch im Hinterland Gin widerspiegelt? 

Martin Milz, der sympathische Erfinder des Hinterland Gins, begrüßt Gino sehr herzlich, mit einem festen Händedruck. Gemeinsam machen sie es sich draußen gemütlich und der 37jährige erzählt von seinen früheren Tagen hier auf dem Hof. Gebrannt wurde eigentlich schon immer, das Brennrecht weiter vererbt. Der damals noch kleine Sprössling blickt dem Vater von Anfang an über die Schulter, hat das Handwerk somit in der Traditionsbrennerei erlernt. Mit 18 Jahren zieht es Martin Milz jedoch hinaus in die weite Welt. Er will neue Erfahrungen sammeln – weg von der Abgeschiedenheit. Doch vor wenigen Jahren kehrt er zurück zum elterlichen Hof und baut sich hier eine eigene Existenz auf, gründet eine kleine Familie mit einem eigenen Haus. Hier sind seine Wurzeln und hier will er bleiben. Vorgenommen hat sich Martin Milz viel. Er will etwas Eigenes erschaffen, das ihm keiner mehr nehmen kann. Und das soll ihm auch gelingen…

Als Ginliebhaber und mit dem notwendigen Rüstzeug der großväterlichen 150 Liter Brennblase ist es naheliegend, dass sich Martin Milz nun mit großer Leidenschaft an die Erschaffung eines eigenen Gins macht. Zwei Jahre nimmt er sich dafür mit seinem guten Freund Michael Rathgeber Zeit bis die Rezeptur dieses Dry Gins vollendet ist. Der Hinterland Gin entsteht. Direkt und unkompliziert, ohne Schnörkel, was sich auch im Flaschendesign nieder schlägt. Genau so, wie es sich Gino in dieser Ruhe inmitten der freien Natur vorgestellt hat.

Was aber macht nun den Hinterland Gin so unverwechselbar? 


Zum Getreidealkohol gesellen sich über 36 Stunden hinweg nur wenige Botanicals, eher klassisch. Zusätzlich wird der Geistkorb für die besonders leicht flüchtigen Aromen oberhalb der Brennblase eingehängt. So entsteht ein wundervolles Zusammenspiel der einzelnen Aromen aus insgesamt 9 Botanicals. Neben Wacholderbeeren aus der Toskana finden Zitronenschalen, Koriander, Kardamom, Süßholz, typisch alpiner Engelwurz, Kubebenpfeffer, Paradieskörner und Lavendel ihren Weg in Mazerat und Geistkorb. Anschließend darf das Herzstück des Geistes für drei Monate ruhen bevor es mit weichem Trinkwasser auf wohltuende 43,5 % vol. herab gesetzt und anschließend filtriert wird. Abgefüllt wird natürlich noch von Hand und auch das Etikett wird präzise aufgesetzt. 

Den abgebildeten „Hinterländler“ gab es übrigens wirklich, war vor vielen Jahrzehnten selbst Knecht auf dem Milzhof. Tradition, die Nähe zur Natur und die Liebe zum handwerklichen Produkt machen den Hinterland Gin zu einem kleinen Naturschauspiel für Nase und Gaumen. Erkennbar sind klar die floralen Akzente, bewusst werden die Zitrusschalen unterstützt, eine pikante Würze bleibt. Der Wacholder zeigt sich zurückhaltend, hält das Gesamtbild zusammen. 

Der Genuss. Gino genießt seinen ersten Hinterland Gin bei heißen, sommerlichen Temperaturen pur mit Blick ins Grüne. Kraftvoll und dennoch mild. Ein Gin & Tonic mit einem eher trockenen und einem mediterranen Tonic Water werden folgen. Leider ist das Tonic durch die hohen Außentemperaturen im Kofferraum so aufgeheizt, dass diese Rendezvous vorerst verschoben werden müssen.

Die erste Abfüllung des Hinterland Gins erfolgte im Frühjahr 2015 und überzeugt Gino bei seinem Besuch sofort. Deshalb gehört der Hinterland Gin auch mit zu den Ersten im Sortiment von GIN IN A BOTTLE.